William Blake

William Blake wird am 28. November 1757 in London geboren, seine Eltern gehörten wahrscheinlich der christlichen Glaubensbewegung Mährische Brüder an. Die Bibel ist zeitlebens eine wichtige Quelle für William Blake, wobei er mit seinen Ansichten die rechtgläubigen Christen sehr oft schockiert. Bereits als Kind verarbeitet er Visionen von Engeln und Propheten in seinen Bildern und Gedichten. Die Eltern erkannten die besondere Begabung ihres Kindes und ließen ihn nie eine reguläre Schule besuchen. William Blake wurde schließlich mit zehn Jahren an einer der wichtigsten Londoner Zeichenschulen angemeldet, in seinem 22. Lebensjahr folgt die Aufnahme an der „Royal Academy of Arts“. Er verlässt jedoch die Akademie, um sich durch James Basire zum Kupferstecher ausbilden zu lassen. Weiterhin nimmt er Unterricht beim Bildhauer John Flaxman und dem Maler Johann Heinrich Füssli. Auch als erwachsener Mann zeichnet und malt er weiterhin seine Visionen.


1782 heiratet William Blake die mittellose Catherine Boucher und eröffnet zwei Jahre darauf seine eigene Druckerei, in der er auch als Graveur und Illustrator arbeitet. Seine zahlreichen Bücher stellt der Dichter und Maler im Alleingang her, nach Fertigstellung der Texte illustriert er diese mit dem Verfahren der Reliefradierung, welches er eigens hierfür erfindet. Seine Ehefrau ist ihm bei der Produktion seiner Werke eine große Hilfe, da sie über beachtliche technische Fertigkeiten verfügt. Dennoch bleibt William Blake zu Lebzeiten ein armer Mann, seine Zeitgenossen lehnen sein Werk weitgehend ab. Erst lange Zeit nach seinem Tod – William Blake stirbt am 12. August 1827 in seiner Heimatstadt London – erfährt sein umfangreiches Werk eine angemessene Würdigung.

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