Leonardo da Vinci

Leonardo da Vinci wird am 15. April 1452 in dem kleinen Ort Vinci nahe Florenz als uneheliches Kind des Notars Piero da Vinci und der arabischen Sklavin Caterina geboren. Schon früh zeigt sich seine künstlerische Begabung, die der Bildhauer und Maler Andrea del Verrocchio erkennt und in seiner Werkstatt in Florenz fördert. Damit beginnt die florentinische Periode des Werkes da Vincis, die bis 1482 andauert. Bereits 1472 taucht sein Name in der Mitgliederliste der Malergilde von Florenz auf und Leonardo da Vincis erste bedeutende Gemälde entstehen.
1482-1499 folgt die lombardische Schaffensperiode, während der er sich in Mailand am Hofe Herzog Ludovico Sforzas aufhält. In dieser Zeit schafft er so berühmte Meisterwerke wie „Das letzte Abendmahl“. Zahlreiche Entwürfe und Zeichnungen entstehen auch aus seinen naturwissenschaftlichen, technischen und physikalischen Studien. Hier zeigt sich bereits das Universalgenie Leonardo da Vinci, das Kunst, Philosophie und Naturwissenschaften auf einzigartige Weise miteinander verbindet.

Der Sturz seines einflussreichen Auftraggebers im Jahre 1500 führt dazu, dass sich Leonardo da Vinci in den kommenden 16 Jahren in verschiedenen Städten aufhält. In den Jahren 1503-1508 führt ihn sein Weg wieder nach Florenz und das Werk, das ihn bis heute unsterblich macht, entsteht: die „Mona Lisa“. Einen wichtigen Lebensabschnitt verbringt Leonardo da Vinci von 1513 bis 1516 in Rom, wo er im Dienste des Papstbruders Giuliano de Medici steht.
Seine letzten Lebensjahre verbringt Leonardo da Vinci auf Einladung Franz‘ I. von Frankreich auf Schloss Cloux (heute: Clos-Lucé) bei Amboise. Hier stirbt der italienische Bildhauer, Maler, Architekt und Naturwissenschaftler am 02. Mai 1519.

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