Jean-Léon Gérôme

Jean-Léon Gérôme wird am 11. Mai 1824 in Vesoul geboren und kommt mit 17 Jahren nach Paris, um dort der Schüler von Paul Delaroche zu werden. Zusammen mit ihm unternimmt er in den Jahren 1844-1845 eine Italienreise. Sein erstes Gemälde mit dem Titel „Hahnenkampf“ entsteht zwei Jahre nach seiner Rückkehr und wird nicht nur im Pariser Salon ausgestellt, sondern auch ausgezeichnet. Auch in den darauffolgenden Jahren nimmt Jean-Léon Gérôme regelmäßig an diesen Kunstausstellungen teil und präsentiert seine Gemälde, die größtenteils historische und mythische Themen behandeln. Eine besondere Vorliebe hegt er hierbei für die griechische Antike.


Seine beiden Reisen in die Türkei und nach Ägypten in den Jahren 1854 und 1857 beeinflussen seine weiteren Werke sehr stark, er widmet sich nun insbesondere Szenen aus dem Orient.
Eine seiner wichtigsten Arbeit entsteht 1872 und trägt den Titel „Pollice verso“. Zeit seines Lebens bekämpft der klassizistische Maler den Impressionismus.
Ab dem Ende der 1870er Jahre wendet sich Jean-Léon Gérôme in besonderem Maße der Bildhauerei zu. In dieser Zeit entstehen so wichtige Werke wie „Bacchus und Amor“, das 1881 im Pariser Salon mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wird, sowie der Marmorakt „Tanagra“ aus dem Jahr 1890, der als wahre Sensation gilt.
Jean-Léon Gérôme stirbt am 10. Januar 1904 in Paris.

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