Gustave Moreau

Gustave Moreau wird am 06. April 1826 in Paris geboren und wird seit frühester Kindheit mit engem Kontakt zur klassischen Kultur aufgezogen. Ab seinem 20. Lebensjahr besucht er die École royale des Beaux-Arts in Paris und ist Schüler von Théodore Chassériau. Vier Jahre später schließt er seine Ausbildung ab und lebt fortan als Maler in Paris. Seine Werke zeigen biblische, mythische und phantastische Szenen, weshalb er oft als Vorläufer des Surrealismus bezeichnet wird. Seine Bewunderung für griechische Kunst und orientalische Kostbarkeiten fließt in seine Gemälde, Zeichnungen und Aquarelle mit ein.
Eine zweijährige Italienreise in den Jahren 1857-1859 stellt einen wichtigen Wendepunkt in seinem Leben dar. Er studiert in Venedig, Florenz, Rom und weiteren Städten die Kunst der Antike und der Renaissance und verfällt nach seiner Rückkehr einem großen Schaffensdrang. In Rom lernt er auch Edgar Degas kennen, mit dem er sich anfreundet.


Gustave Moreau widmet sein Leben nun vollkommen der Kunst, er besucht Ausstellungen und sammelt selbst Drucke und Fotografien. Sein eigentliches Ziel ist es, die historische Malerei mit neuem Leben zu erfüllen. Hierbei entsteht ein eigener, traumhaft wirkender Stil, der ihm 1888 die Mitgliedschaft an der „Académie des beaux-arts“ in Paris einbringt. Ab 1891 unterrichtet er als Professor an der angeschlossenen „École des Beaux-Arts“.
Gustave Moreau stirbt am 18. April 1898 in seiner Heimatstadt Paris.

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