Edgar Degas

Edgar Degas wird als Hilaire Germain de Gas am 19. Juli 1834 in Paris geboren. Seine Eltern sind der adlige Bankier Hyazinthe de Gas und seine kreolische Ehefrau. Im Alter von 18 Jahren richtet sich Edgar Degas im elterlichen Haus sein erstes eigenes Atelier ein und beginnt ein Jahr später ein Jura-Studium an der Sorbonne. Dies bricht er jedoch bereits nach einem Jahr ab, um Unterricht beim Salonmaler Louis Lamothe zu nehmen und in den Jahren 1855 und 1856 die École des Beaux-Arts zu besuchen. Auf seiner dreijährigen Studienreise nach Italien kopiert er – wie damals üblich – zahlreiche Werke berühmter Künstler und verfeinert so seine Maltechniken.

Ab 1866 entstehen seine ersten Werke, die Szenen vom Rennplatz zeigen. Das bekannteste Bild unter ihnen, „Steeplechase“, wird noch im selben Jahr im Salon de Paris aufgenommen. Ab 1874 beteiligt sich Edgar Degas schließlich an den jährlichen Ausstellungen der Impressionisten und freundet sich mit Manet, Monet und Renoir an. Ab 1877 wählt er seine Motive fast gänzlich aus Szenen der Oper, des Balletts und der Pferderennen. 1886 stellt er zum letzten Mal bei den Impressionisten aus und wendet sich schließlich von ihnen ab. Nur drei Jahre später erblindet Edgar Degas und ist gezwungen, die Malerei aufzugeben. Doch seine Künstlerkarriere endet mit seiner Erblindung nicht, bis zu seinem Tod beschäftigt er sich mit der Bildhauerei und schafft insbesondere Pferde, Frauenakte und Tänzerinnen. Um das Jahr 1900 werden einige seiner Werke bei der Pastoral Society ausgestellt.
Der französische Maler und Bildhauer Edgar Degas stirbt am 27. September 1917 vereinsamt in Paris.

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