Caspar David Friedrich

Caspar David Friedrich gilt als wichtigster Vertreter der deutschen Romantik und wird am 05. September 1774 in Greifswald geboren, das damals noch zu Schweden gehört. Seine Eltern sind der Seifensieder Adolph Gottlieb Friedrich und seine Frau Sophie Dorothea, die jedoch stirbt, als Caspar David Friedrich sieben Jahre alt ist. Sein jüngerer Bruder ertrinkt bei dem Versuch Caspar das Leben zu retten.
1790 wird er Schüler des Zeichenlehrers Johann Gottfried Quistorp und studiert danach sowohl an der Kunstakademie in Kopenhagen als auch in Dresden, wohin er 1798 übersiedelt. 1810 werden zwei seiner Hauptwerke, „Der Mönch am Meer“ und „Abtei im Eichwald“, in der Berliner Akademieausstellung gezeigt. Beide Werke erwirbt der preußische König Friedrich Wilhelm III. Das Gemälde „Landschaft mit dem Regenbogen“ kauft Herzog Karl August von Weimar vermutlich auf die Empfehlung Goethes hin. Der motivische Schwerpunkt, der bei Caspar David Friedrichs Werken auf Landschaftsbildern liegt, zeigt sich bereits zu diesem Zeitpunkt deutlich.
Anlässlich der Befreiung Dresdens nimmt Caspar David Friedrich 1814 an der „Patriotischen Kunstausstellung“ teil. Er ist bereits Mitglied der Berliner sowie der Dresdner Akademie, als er den Naturwissenschaftler und Maler Carl Gustav Carus kennenlernt, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbindet.


Seine Hochzeitsreise mit seiner Frau Christiane Caroline Bommer, die er 1818 heiratet, führt Caspar David Friedrich noch im selben Jahr auch nach Rügen, wo sein bekanntestes Werk, „Kreidefelsen auf Rügen“, entsteht.
Aufgrund von zwei Schlaganfällen ist der Maler ab 1837 fast vollständig gelähmt und stirbt schließlich am 07. Mai 1840 in Dresden.

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