August Macke

August Robert Ludwig Macke wird am 03. Januar 1887 in Meschede geboren. Noch während seiner Schulzeit lernt August Macke seine spätere Frau Elisabeth Gerhardt kennen, von der er mehr als 200 Portraits zeichnen wird. Elisabeths Onkel ist der reiche Unternehmer Bernhard Koehler, der August Macke immer wieder unterstützt. Nachdem er früh die Schule verlässt, beginnt August Macke eine Ausbildung an der Kunstakademie in Düsseldorf, verlässt diese aber auch vorzeitig. Ab 1906 wendet er sich dem Entwerfen von Bühnendekorationen und Theaterkostümen zu.
Nur ein Jahr später lernt er auf seiner Paris-Reise Gemälde des Impressionismus kennen und ist tief beeindruckt. Zurück in Deutschland beginnt er eine Ausbildung beim deutschen Impressionisten Lovis Corinth. 1909 heiratet Macke Elisabeth und lernt ein Jahr später den Maler Franz Marc kennen, mit dem ihn bald eine tiefe Freundschaft verbindet. Im gleichen Jahr noch zieht die ganze Familie Macke nach Bonn, wo August Macke sein erstes eigenes Atelier bekommt. Bis 1913 entstehen hier mehr als 330 Werke im Stil des Expressionismus. Der nun bereits populäre Maler nimmt mit seinen Werken nicht nur an beiden Ausstellungen des Blauen Reiters, sondern auch an zahlreichen weiteren Ausstellungen, teil.


1913 zieht er sich nach Hilterfingen am Thuner See zurück, um seine bedeutendsten Werke, darunter das Gemälde „Mädchen unter Bäumen“, zu schaffen.
Ein jähes Ende nimmt diese Schaffensperiode im August 1914, als Macke eingezogen wird und 27jährig am 26. September 1914 bei Perthes-lès-Hurles an der Westfront stirbt.
Nur rund zehn Jahre blieben August Macke, um sein Werk zu schaffen und einer der bekanntesten deutschen Maler des Expressionismus zu werden.

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